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Saemon

Anzahl der Beiträge: 646 Exp: 1239
Charakter Doriki: 900 Bounty/Rang: Maat Dazu posten?: Ja
 | Do Jan 26, 2012 7:46 am | |
| Oberdeck
Das Oberdeck befindet sich wie der Name bereit verlauten lässt, auf oberster Ebene des Schiffes. Auf dieser befinden sich die Aufbauten sowie die drei Maste der True Justice. Entlang der Reling kann man besonders am Bug und auch Achtern des Schiffes einige Fässer, Kisten aber auch Taue erkennen. Vom Trinkwasser, bis hin zu ein wenig Obst und auch anderer Nahrung für zwischendurch, wird hier alles aufbewahrt, was man während der harten Arbeit an Deck benötigen könnte um bei Kräften zu bleiben. |
|  | | Kenji

Anzahl der Beiträge: 129 Exp: 233
Charakter Doriki: 560 Bounty/Rang: Hauptgefreiter Dazu posten?: Vorher nachfragen
 | Di Jan 31, 2012 7:03 am | |
| Mit ausgelassenen Blick saß Kenji auf einen der vielen Fässer welche sich auf dem Oberdeck befanden und versuchte einfach mal ,was relativ ungewöhnlich für den jungen Mann war, eine Pause zu machen - endlich. Seit gut Achtundvierzig Stunden hatte der Hauptgefreite nicht geschlafen da er vor diesem "Abenteuer" eine doppelte Schicht eingelegt hatte und zu dieser normal auftretenden Erschöpfungen kamen auch noch: starker Blutverlust, Anstrengung, Stress, Panik durch Nahtod Erfahrungen und Emotionaler Schmerz welchen er durch das kümmern um die Toten vermutlich noch verstärkt hatte. Der Marine hatte diese Pause also mehr als nur nötig und er war sich sicher sobald er versuchen würde auch nur einen Finger zu rühren würde ihn irgendeiner seiner mitfühlenden Kameraden davon aufhalten. Er saß also auf den mit Metal beschlagenen Fass und lies seine Beine etwas hin und her schaukeln während er auf den Hafen hinaus sah. Von dort beobachtete er das rege treiben welches sich um die True Justice gewebt hatte und sah zu wie jeder irgendeine Aufgabe übernahm. So trugen beispielsweise einige ältere Mitglieder der Crew die von Kenji eingewickelten Leichen auf einen Karren und brachten sie auf diesen zu einen Friedhof wo ein Denkmal für diese angefertigt wurde. Eine schöne Art begraben zu werden ,aber Kenji hatte für sich schon vor langer Zeit entschieden das er falls er irgendwann einmal dem Tod zu Opfer fiel, verbrannt werden sollte und seine Asche dann auf allen Sechs großen Meeren verteilt werden sollte, dies war natürlich nur ein Wunschdenken da sich dazu kaum jemand bereit stellen würde ,aber die Hoffnung stirbt bekanntlicher maßen zuletzt. Die Sonne sorgte dafür das es inzwischen ähnlich heiß war wie am Tag zuvor ,dennoch konnte Kenji einige Marine Rekruten erblicken die unter Aufsehung eines Unteroffiziers neue Vorräte aufs Schiff luden und als Kenji diesen besagten Offizier anblickte stellte er sich selbst im Geiste die Frage wie lange es noch dauern würde bis er einen solchen Rang betreten durfte "Sicherlich noch ne Weile hin..." Dachte er und leckte den Kopf schief. Mehrere Minuten verstrichen und irgendwann kam der Großteil der Crew zurück aufs Schiff. Das Schlusslicht bildete hierbei Kapitän Godot der noch einige schnelle Worte mit den Leutnant der Basis in Shellstown gewechselt hatte und scheinbar eine Aufstockung der Truppen klar gemacht hatte ,da Kenji plötzlich wesentlich mehr neue Gesichter auf der Justice erkannte als zuvor. Ihm war diese Kleinigkeit jedoch mehr oder weniger egal da er in der Regel sowieso nicht sonderlich viel mit seinen Crew Mitgliedern zu tun hatte ,aber trotzdem - wenn er Pech hätte würde sich unter den Neulingen eine potenzielle Gefahr befinden welche ihn eine Beförderung abluchsen konnte. Versteht das bitte nicht falsch! Kenji war durchaus froh darüber das die Neunte Verstärkung bekommen hatte ,aber dies war ja nicht zwingend etwas gutes für ihn persönlich! Obwohl eine gute Sache hatte ein Rivale ja doch für sich: Vielleicht würde sich der Schwertkämpfer dadurch noch mehr anstrengen als er ohnehin schon tat. Ja vielleicht wünschte er sich sogar tief im inneren einen Rivalen der ihn immer wieder auf die Probe stellte ,aber das war natürlich nur eine Vermutung. Zurück zum Geschehen: Inzwischen hatte es auch Kapitän Godot auf das Schiff geschafft und lies nun übers Deck. Auch er schien relativ erleichtert darüber zu sein dass er und ein Großteil seiner Crew lebendig aus der Schlacht gekommen sind ,aber er sah dennoch ein wenig erschöpft aus. Sicherlich erging es ihm ähnlich wie Kenji ,Froh aber fertig. Dadurch stellte sich für den Hauptgefreiten die Frage ob er tatsächlich schon jetzt die Botschaft vom Tod des Maats überbringen sollte. Umso bestätigter in dieser Frage fühlte er sich da er noch nie irgendjemand sagen musste das jemand verstorben sei. Kenji schlcutk laut und sein Kehlkopf sprang einmal kurz auf und ab. "Reiß dich zusammen Kenji ,du weißt dass du es tuen musst!" Da sprach die stets treibende Pflicht aus den Mannschaftler heraus und sie hatte Recht. Er musste wirklich auffallen sich wie eine Memme zu verhalten und handeln. Mit einen Hopser sprang er also von dem Fass und stellte sich auf das Deck der True Justice und musste feststellen das er noch immer ein wenig wackelig auf den beinen war. Mit leicht zittrigen Schritten ging er auf seinen Vorgesetzten zu und stellte sich als er ihn ansah gerade dun gestreckt vor diesen. Mühsam erhob Kenji seinen Arm um zu salutieren ,was ihn glücklicherweise auch halbwegs gelang und blickte Ernst zu Godot "SIR!" Rief er laut und wartete eine Sekunde bevor er seine Hand wieder locker zum Körper zurück führte "Ich erstatte Bericht: Wir haben im Laufe des Gefechts John Walker verloren und er lässt damit den freien Platz eines Maats in der Crew zurück. Ich dachte es wäre das beste sie persönlich darüber zu informieren." Man sah es Kenji vielleicht nicht von außen an aber er fragte sich tatsächlich ob er diese Nachricht nicht zu formell übergeben hatte ,aber selbst wenn er es im Nachhinein ändern wollte so könnte er nicht da das Leben über keinen edit Button verfügte. Wie Godot wohl reagieren würde? Kenji kannte ihn nicht sonderlich ,aber er konnte sich nicht vorstellen das eine solche Mittelung ihn überhaupt nicht traf immerhin war er für seine Crew verantwortlich. Er konnte sich jedoch auch nicht vorstellen das der Kapitän plötzlich in Tränen ausbrechen würde und den ganzen Tag in Wehlkagen verfiel. Was war Diego Dothan ,alias Godot, für ein Mann? Er war ohne Zweifel ein junger aber trotzdem guter Kapitän ,aber wie war er als Person? Ist vielleicht in Wirklichkeit ein Weichei das sich jeden Tag selbst in den Tag wog oder war er vielleicht ein Perverser der seine Teufelskraft dazu nutze jungen Mädchen unter den Rock zu schauen? Beides klang äußerst unwahrscheinlich war jedoch nicht ausgeschlossen ,aber letzten Endes konnte es Kenji nicht wissen denn er kannte Godot nur Beruflich ,was vielleicht auch besser so war. Kenji konnte jedenfalls gespannt auf eine Antwort warten und vielleicht war er danach ja sogar ein wenig schlauer über seinen Kapitän und seinen Entscheidungen. Apropo Entscheidungen des Kapitäns ,was wollte der Stabsoffizier eigentlich von Saemon und warum sollte ihn Kenji vor der Schlacht rumführen? "Hoffentlich hatte er nicht vor ihn in die Crew zu holen..." Das war der schlimmste Gedanke den sich Kenji ausmalen konnte da er den Einäugigen nicht sonderlich leiden konnte... °~°~°~°~°~°~°~°~°Sprechen/Denken/Technik/NPC
Zuletzt von Kenji am Mi Feb 01, 2012 8:37 pm bearbeitet, insgesamt 1 mal bearbeitet |
|  | | Godot

Anzahl der Beiträge: 308 Exp: 190
Charakter Doriki: 700 Bounty/Rang: Kapitän zur See Dazu posten?:
 | Mi Feb 01, 2012 6:59 pm | |
| cf: Hafen von Shell Town
Godot war gerade erst an Deck gegangen und im nächsten Moment hatte das Schiff auch schon abgelegt. Recht schnell konnten sie den Hafen hinter sich lassen. Dieser war nur noch ziemlich klein am Horizont zu erkennen, doch das kümmerte den Stabsoffizer gerade recht wenig. Er hatte doch noch einiges an Papierkram zu erledigen. Das wollte er an diesem Tag noch nicht hinter sich bringen, sondern sich erst einmal von diesem anstrengenden Abenteuer erholen.
Allerdings kam der Stabsoffizier gar nicht bis zu seiner Kajüte, denn auf dem Weg dorthin wurde er von Kenji angesprochen. Kurzerhand blieb der Marinekapitän stehen und blickte zum Hauptgefreiten. Dieser überbrachte ihm die Nachricht, dass in der Schlacht ebenfalls ein Maat ums Leben gekommen war. Ich verstehe, John Walker also. Er war ein guter Mann... Danke für die Information, Kenji. Dabei sah man Godot mit nachdenklicher Miene. Jedoch nahm er es mit der nötigen Fassung und dann sah er sich den Hauptgefreiten noch einmal genauer an. Kenji, du solltest dich auch besser etwas ausruhen. Du siehst ziemlich angeschlagen aus. Etwas Schlaf sollte dir gut tun. Mit diesen Worten ließ er den Hauptgefreiten an Deck stehen und ging weiter Richtung Kapitänskajüte. Im nächsten Moment öffnete er die Tür und trat ein.
tbc: Kapitänskajüte |
|  | | Kenji

Anzahl der Beiträge: 129 Exp: 233
Charakter Doriki: 560 Bounty/Rang: Hauptgefreiter Dazu posten?: Vorher nachfragen
 | Mi Feb 01, 2012 8:33 pm | |
| "Ich verstehe, John Walker also. Er war ein guter Mann... Danke für die Information, Kenji. " Kenji war etwas überrascht ,er hatte eine etwas andere Reaktion erwartet ,aber Erwartungen werden nun mal nicht immer erfüllt. Er nahm also lockere Haltung an verharrte an Ort und Stelle nachdem sein Kapitän meinte er sollte sich wohl besser etwas Schlaf gönnen "Danke Käpt'n ,den kann ich jetzt gut gebrauchen." Er salutierte noch einmal und sah noch kurz seinem Vorgesetzten hinter welcher nun seine Kajüte aufsuchte. Nachdem er schließlich gänzlich aus der Sicht war fuhr sich Kenji mit beiden Händen durchs Haar und verschränkte die Arme hinter seinen Kopf "Ohh man ,das war wesentlich leichter als gedacht. Naja soll mir recht sein, Zeit für mich zum schlafen." Er zog die Arme zurück zum Körper und drehte sich nocheinmal zum Deck und der dort stationierten Crew "Gute Nacht...Ich meine Tag, ach ihr wisst was ich meine!" Ein kurzes Lachen aller in Hörweite ertönte und mit einen Lächeln auf den Lippen wandte sich Kenji dem Eingang zum Unterdeck zu ,er hatte grad tatsächlich andere auf den Schiff zum Lachen gebracht und er glaubte dies sei das erste Mal gewesen...
---- Zwei tage später
Seit der Schlacht um Shellstown waren nun bereits einige Tage vergangen und Kenji hatte sich wieder halbwegs von seinen Verletzungen erholt und konnte wieder seine gewohnte Arbeit auf dem Schiff erfüllen. Frohen Mutes verbrachte er seine Morgenstunden also damit das gesamte Deck vom Schmutz zu befreien und alles dortige zuordnen. Inzwischen hatte er natürlich wie vorgenommen dabei geholfen die Waffenkammer wieder auf Vordermann zu bringen. Mit kleinen Schweißperlen auf der Stirn wrang der Hauptgefreite seinen Schwamm in einen neben ihm stehenden Eimer aus und betrachtete danach das nun glänzende Deck. Es war gut wenn man mit Stolz auf seine beendete Arbeit zurückblicken konnte und mit seinen Resultat vollends zufrieden war. Mal ganz abgesehen davon würde sich nun jeder auf dem Schiff ein bisschen wohler fühlen und das steigert wiederum die Moral und Zufriedenheit am Deck. An solchen Beispielen merkte der Schwertkämpfer mal wieder das jede kleine Tat zählte und einen großen Unterschied machen konnte. Der Hauptgefreite wollte sich gerade den Eimer mit der Seifenlauge greifen um diesen ins Meer auszuschütten als er sah wie Kapitän Godot auf das Deck der True Justice schritt...
°~°~°~°~°~°~°~°~°Sprechen/Denken/Technik/NPC |
|  | | Godot

Anzahl der Beiträge: 308 Exp: 190
Charakter Doriki: 700 Bounty/Rang: Kapitän zur See Dazu posten?:
 | Do Feb 02, 2012 7:58 pm | |
| cf: Kapitänskajüte
Godot befand sich nun an Deck. Dort sah er, wie Kenji gerade das Deck fleißig schrubbte. Sehr engagiert. Respekt. Dass er sich wirklich die Mühe gemacht hat, das Deck zu schrubben. Dabei scheint wohl keiner der anderen Soldaten ihm helfen zu wollen. Stattdessen begutäugeln sie ihn bei seiner verrichteten Arbeit.Es war auch nicht zu übersehen, dass das Wetter derzeit hervorragend war. Die Sonne schien, man konnte einen klaren Himmel sehen. Es war idyllisch. Dieses Bild wirkte schon beruhigend. Man hörte die Segel, die sich hin und her bewegten, vom Wind angetrieben. Das Geräusch des schrubbenden Kenjis war auch gut hörbar. Das Rauschen der Wellen konnte man auch vernehmen. Alles in allem bot sich einem eine wunderschöne Kulisse. Fast schon filmreif.
Doch der Stabsoffizier kam nicht an Deck, um zu sehen, ob seine Leute fleißig am Arbeiten waren oder ob sie faulenzten und auch nicht, um das schöne Wetter zu beobachten. Er hatte ihnen noch etwas mitzuteilen. Etwas äußerst Wichtiges. Der Marinekapitän dachte erst einen Moment lang genau darüber nach, legte sich die Worte im Kopf bereits soweit zusammen. Er wusste nun, was er der Mannschaft sagen wollte und wie er es seiner Crew sagen würde. Dann konnte es ja losgehen. Sie sollten doch nicht unnötig Zeit verlieren. Immerhin wusste der Stabsoffizier noch nicht, wie ernst die Lage vielleicht sein könnte und Vorsicht war immer besser als Nachsicht.
Männer, es gibt wieder etwas zu tun! Die Arbeit wartet auf uns. Wir dürfen schon in Kürze wieder an Land gehen und die Zeit sinnvoll nutzen. Godot blickte kurz zum Steuermann, der nun auch wieder etwas konzentrierter wirkte als noch vor wenigen Augenblicken. Steuermann, wir nehmen Kurs auf die Konomi-Insel. Der angesprochene Soldat nickte kurz und gab ein "Verstanden, Sir" von sich. Dann drehte er am Steuerrad und änderte den Kurs.
Die Mannschaft wartete währenddessen bereits sehnsüchtig auf genauere Informationen. Von allen Seiten konnte man Fragen vernehmen. Allerdings waren diese kaum verständlich. Godot meinte, ein "Was erwartet uns" aus den Fragen herausgehört zu haben und antwortete auf diese. Ruhe, Männer! Also, wir wissen leider nicht viel. Es besteht die Möglichkeit, dass Piraten auf der Konomi-Insel für Unruhe sorgen. Wir müssen dieser Vermutung nachgehen und das überprüfen. Ihr solltet euch also dementsprechend vorbereiten, alle nötigen Vorkehrungen treffen. Es könnte immerhin sein, dass sich dort tatsächlich Piraten rumtreiben und da wollen wir doch gut darauf vorbereitet sein, nicht wahr? Also macht euch bereit. Ruht euch aus. Wir wissen schließlich nicht, was uns erwartet. Rechnet mit dem Schlimmsten, dann kann euch nichts mehr überraschen. "Aye Aye, Sir" ertönte es wie im Chor. Im Anschluss daran verschwand ein Soldat nach dem anderen im Unterdeck. So ziemlich jeder machte sich auf zu seiner Kajüte, sei es, um noch etwas zu schlafen oder um sich auf ein mögliches Aufeinandertreffen mit Piraten vorzubereiten. Es schien, als habe jeder von ihnen bereits einen genauen Plan vor Augen, was er noch tun wollte.
Godot wollte auch nicht länger an Deck verharren und die Aussicht auf das Meer des East Blues genießen, weshalb er sich wieder umdrehte, dem noch an Deck stehenden Kenji auf die Schulter klopfte mit den Worten Gute Arbeit, Kenji und dann seine Kajüte wieder aufsuchte. Im nächsten Moment hatte er die Tür erneut geöffnet und betrat seine vier Wände.
tbc: Kapitänskajüte |
|  | | Kenji

Anzahl der Beiträge: 129 Exp: 233
Charakter Doriki: 560 Bounty/Rang: Hauptgefreiter Dazu posten?: Vorher nachfragen
 | Fr Feb 03, 2012 10:46 am | |
| Das neue Ziel der neunten Division stand also fest: Konomi Island die Insel auf der die Orangen blühen. In vergangenen Tagen hatte sie Kenji schon einmal besucht ,aber er wie eigentlich jede andere Insel konnte er auch diese nicht sonderlich ab haben. Glücklicherweise war sein damaliger Besuch nicht sonderlich lang gewesen ,am heutigen Tage sollte sein Aufenthalt jedoch sicherlich länger andauern. Interessiert daran was ihn sein Kapitän noch über die Insel und ihren dortigen Auftrag erzählen würde ging der (neuerdings) unbewusste Maat auf den besagten Mann zu und stellte sich einige Schritte neben ihm so das er auch definitiv alles hören würde. Wie sich nun herausstellte handelte es sich um eine ähnliche Mission wie zuvor in Shellstown denn auch dieses Mal ging es darum das sich dort vermutlich Piraten aufhielten und für Unruhe sorgten. Die jetzigen Anweisungen Godots waren es sich auszuruhen und sich auf einen möglichen kampf vorzubereiten ,diese Idee gefiel Kenji zwar nicht aber er woltle sich nicht gegen seinen Kapitän stellen weshalb er beim "Aye Aye, Sir!" Miteinklang und so für einen beeindrucken Stimmumfang sorgte. Gerade wollte er sich von seinen Kapitän abwenden um seine beiden Schwerter zuholen, welche er fürs putzen zur Seite gelegt hatte, als dieser ihm auf die Schulter klopfte und meinte er hätte gute Arbeit geleistet. Der noch immer verschwitzte Kenji lächelte ein wenig und sah dabei Godot an "Danke Sir, es ist immer wieder schön zu hören wenn sein Vorgesetzter mit der geleisteten Arbeit zufrieden ist." Nach dieser kurzen Danksagung Kenjis verließ der Stabsoffizier wieder das Oberdeck und lies seine nun etwas unruhige Mannschaft zurück. Jeder schien etwas neugierig oder nervös geworden zu sein und plötzlich herrschte reges treiben am Deck der True Justice welche mit vollen Wind in den Segeln durchs Meer donnerte. "Mit Rückenwind werden wir Konomi Island sicher schnell erreichen. Ich sollte mich wohl besser fertig machen." In diesen Sinne rannte Kenji einige Meter über Deck bis er einen abgedeckten Teil der Reling erreichte an dem seine beiden Schwerter gelehnt waren. Frohen Mutes und entschlossen darüber an diesen schönen Tag alles zu geben was er übrigen konnte ,griff der Schwertkämpfer den Griff seiner beiden Klingen und musste dabei feststellen das diese vom aufgespritzen Gischt der Meere leicht befeuchtet waren. In Sorge um seine Wertvollsten Stücke trocknete der junge Mann die Griffe mit seinen Ärmel ab und entschloss sich danach die Klinge zu begutachten. Mit ernster Miene setze er sich auf das Deck und zog Oni aus seiner Scheide. Die beinahe weiße Klinge mit dem leichten Wellenschliff blitze leicht im Sonnenlicht auf und präsentierte seine gesamte Schönheit. zu Kenjis Zufriedenheit befand sich dieses wertvolle Erbstück in einen absolut makellosen Zustand und es war nicht einmal ein minimales Anzeichen von Rost zu entdecken. Stolz darauf was für ein wunderschönes Schwert er besaß streckte Kenji die Klinge vor sich und beäugte sich von der Spitze bis zum Schaft - es war wahrlich das Stück eines absoluten Könners gewesen und Kenji verband viele Erinnerungen mit dieser Waffe was ihren tatsächlichen Wert für ihn ausmachte. Während er so auf Oni hinabblickte legten seine Gedanken Kurs auf seine Vergangenheit im Dojo an. Jede Einzelheit durchzog sein Gehirn ,wie er damals abgemagert im Dorf Shimotsuki auftauchte und um Lehre bettelte, die schwere Arbeit die er jeden Tag dort verbracht hatte um sich selbst zu fördern und letzten Endes: Seinen alten Sensei der ihm ,seinen besten Schüler, am Sterbebett das Könnerschwert Oni überreichte. Eine kleine kaum zu sehende Träne bildete sich in Kenjis Augen ,doch er wischte sie sogleich weg. Sein Sensei hatte ihn viel bedeutet und man konnte eigentlich sagen das er für Kenji soetwas wie ein Vater war ,aber das lag in der Vergangenheit "Eines Tages werde ich sein Grab besuchen ,das würde ihn sicher freuen." Bei diesem Gedanken verwandelte sich Kenjis leicht traurige Gesicht zurück in ein fröhliches und er steckte ,begleitet von einem leisen Klack Geräusch, Oni zurück in seine Scheide und legte es neben sich. Als nächstes war sein gewöhnliches Schwert an der Reihe und die Chance das dieses zumindest ein wenig verunreinigt war ,war schon etwas höher. Mit den schlimmsten Erwartungen ,also einen Haufen Rost zu erblicken, zog der Schwertnarr seine Waffe aus der Hülle und begutachtete diese. Wie er bereits vermutet hatte ,hat der Zahn der Zeit ein wenig an dem Schwert genagt und kleine unreine Flecken waren ab und zu auf der Klinge zu erblicken. Kenji seufzte kurz und griff dabei mit geschlossenen Augen in seine Tasche um Pflegemittel hervorzuholen und mit diesem seine Klinge zurecht zu machen. Wie ein Orkan ging er mit einen weißen Lappen über die Klinge und entfernte jedes Zeichen von Schmutz nur um danach eine ölige Substanz über das Schwert zu kippen. "So das sollte für's erste reichen." Sagte er zu sich selbst und schaute nochmal penibel über das nun strahlende Schwert. Halbwegs zufrieden mit seiner Arbeit packte er beide Schwerter und schnallte sie auf seinen Rücken und ging zum Bug des Schiffes von wo er Ausschau hielt. Nach einigen Stunden der Ruhe erblickte er schließlich die Umrisse von einer Insel und ging davon aus das es sich um Konomi Island handelte. Nach einen lauten "LAND IN SICHT! Konomi Island liegt direkt vor uns!" War er sich schließlich endgültig sicher und bekam ein leichtes grummeln im Magen welches wohl mit seiner Landkrankheit zusammen hang. Bereits jetzt wurde Kenji ein wenig schlecht und er machte einige Schritte über Deck "Ürgh....Besser ich hohl mir nochmal einen grünen Tee oder sowas. Das sollte meinen Magen zumindest ein wenig beruhigen." In diesem Sinne steuerte Kenji die Kombüse an und kehrte einige Minuten später mit einem heißen Getränk in der Hand zurück. Natürlich war Konomi Island inzwischen wesentlich genauer zu erkennen und viele der Männer hatten sich bereits auf dem Deck versammelt. "Also schön los gehts!" Die Insel wurde vor ihnen scheinbar immer größer und damit auch der Unmut der Männer ,aber Kenji trotze diesen Dingen wie ein Fels. Er hoffte auf das beste und das waren sicherlich keine Piraten oder anderes Gesindel und wenn diese doch auf der Insel waren ,so konnte sie sich auf ein Tänzen mit der neunten Marine Division bereit machen und wenn dies hieß das Kenji Gebrauch von seinen Waffen machen musste, nun ja dann würden die Klingen eben im roten Öl gebadet werden...
tbc: Konomi Island/Hafen °~°~°~°~°~°~°~°~°Sprechen/Denken/Technik/NPC |
|  | | Godot

Anzahl der Beiträge: 308 Exp: 190
Charakter Doriki: 700 Bounty/Rang: Kapitän zur See Dazu posten?:
 | Sa Feb 04, 2012 7:44 pm | |
| cf: Kapitänskajüte
Noch befand sich Godot mitsamt dem Großteil der Mannschaft der 9.Division an Deck. Sie alle warteten bereits jetzt auf die Rückkehr des Spähtrupps unter der Leitung von Kenji Saotome. Dabei war diese zusammengestellte Gruppe doch eben erst an Land gegangen und konnte doch unmöglich schon etwas in Erfahrung gebracht haben. Sie alle schienen ziemlich ungeduldig zu sein. Man konnte regelrecht spüren, wie angespannt die Stimmung an Deck war. Alle verharrten an Ort und Stelle, schienen nicht das geringste Interesse zu haben, das Oberdeck auch nur für einen Augenblick zu verlassen.
Schon witzig, dass die ganze Mannschaft an Deck es kaum abwarten konnte, dass der Spähtrupp zurückkehrte. Es war nicht sonderlich schwer, die Ambitionen dahinter zu erkennen. Viele erhofften sich ein Abenteuer. Action. Einige erhofften sich wohl auch Ruhm und Ehre. Jedenfalls wollte keiner von ihnen die Rückkehr verpassen. Godot beschloss jedoch kurz nach der Gefangenen zu sehen. Saemon hatte in Shell Town darauf bestanden, sie mitzunehmen. Dabei konnte der Stabsoffizier keinen Beweggrund für diese Entscheidung erkennen. Es war vielleicht besser, wenn er sich mit der Gefangenen Saemons selbst unterhalten würde. Dabei konnte er bestimmt etwas in Erfahrung bringen. Zumindest erhoffte sich der Marine-Kapitän Antworten auf diverse Fragen.
Andererseits wollte der Stabsoffizier die Rückkehr des Spähtrupps auch gerne miterleben. Dies hatte zur Folge, dass zwei Soldaten das Oberdeck kurzzeitig verlassen mussten. Diese Soldaten sahen Godot erst komisch an, ganz als wollten sie sagen: "Warum ich?" Doch würden sie auf diese Frage keine Antwort erhalten. ein Befehl war ein Befehl und diesem war Folge zu leisten. Ihr beiden, bringt mir bitte die Gefangene aus der Arrestzelle her. Ich möchte ihr gerne ein paaar Fragen stellen. Bringt sie wenn möglich in meine Kajüte. Klar soweit? Daraufhin nickten die beiden nur und verschwanden schnell im Unterdeck. Währenddessen richtete Godot seinen Blick gen Konomi Insel. Er begutäugelte den Hafen. Es wirkte alles so friedlich. Man konnte kaum glauben, dass hier etwas im Busch sein sollte. Es war unvorstellbar, dass dieses friedliche Örtchen in irgendeiner Weise bedroht werden konnte.
Scheint wohl doch falscher Alarm gewesen zu sein. Zumindest von hier aus kann ich nichts erkennen, das irgendwie verdächtig aussieht. Ich bin gespannt, was unser Spähtrupp noch so entdeckt... Zuvor würde man ihn jedoch noch über etwas ganz anderes informieren, denn die beiden auserwählten Soldaten kehrten zurück ans Oberdeck und das nicht alleine. Sie trugen einen dritten Mann. "SIR, JEMAND HAT IHN UMGEBRACHT!", schrie einer der beiden völlig entsetzt. W-W-W-WAS!?! Wie konnte das denn passieren? Wo ist unsere Gefangene?, reagierte Godot darauf. Er war selbst erschreckt, dass einer ihrer Leute so mir nichts dir nichts getötet werden konnte. "S-S-Sie ist weg!", stotterte der andere. WAS?! Sie ist WEG?! Wie das denn? Sie kann die Arrestzelle doch nicht einfach so verlassen haben. Das ist unmöglich! Wir haben zwar keinen eindeutigen Beweis dafür, aber es ist ziemlich wahrscheinlich, dass unsere geflohene Gefangene die Mörderin ist. "Unfassbar!" "Grausam!" "Diese elende Verbrecherin!" "Diese kaltblütige Bestie!" Es gab viel Diskussionen an Deck. Ein jeder Soldat war schockiert über dieses Bild, diese Leiche direkt vor ihnen. Es war einer ihrer Kameraden der an Bord eines Marineschiffs umgebracht worden war. Eigentlich hätte es jeden erwischen können. Jeden von ihnen hätte das gleiche Schicksal ereilen können. Man mochte gar nicht daran denken, was sich bei der Arrestzelle abgespielt haben musste.
Es waren nur zwei Personen in der Nähe unseres verstorbenen Kameraden: Saemon und die Piratin aus Shell Town. Entweder war es das Werk der Verbrecherin oder wir haben einen Verbrecher in unsere Reihen aufgenommen. Ich muss in Zukunft wohl vorsichtiger sein, was Saemon angeht. Ich hoffe, es geht Kenji und den anderen gut. Wenn der Spähtrupp nicht zurückkehrt, dann kenne ich definitiv Saemons wahres Gesicht. Sollten sie zurückkehren, darf sich Saemon jedenfalls auf einen Besuch in meinem Büro einstellen. Ich möchte wissen, was da genau lief. Und ich möchte wissen, wieso er diese Gefangene unbedingt mitnehmen wollte. Er schuldet mir auf jeden Fall einige Antworten...
Die ganze Situation gefiel dem Stabsoffizier ganz und gar nicht. Es lief nichts so, wie er es sich vorgestellt hatte. Mit all diesen neuen Fakten gab es nur weitere Fragen und neue Probleme. Es wurde alles unnötig komplizierter. Dabei war Godot doch ein Freund von Einfachheit. Eigentlich hätte er sich in diesem Moment eine Tasse Kaffee gegönnt, um sich zu beruhigen. Doch selbst dieses Verlangen spürte er derzeit nicht. Viel mehr lag ihm das Leben der Leute des Spähtrupps am Herzen. Er konnte nur hoffen, dass alle heil zurückkehren würden. Er hatte sie vielleicht in den Tod geschickt. Alleine dieser Gedanke beunruhigte ihn und hielt ihn davon ab, seiner Kaffeevorliebe nachzugehen.
Ich hoffe, ich habe mich in Shell Town nicht in Saemon getäuscht. Wäre er zu solch einer Aktion wirklich in der Lage? Habe ich ihn falsch eingeschätzt? Ich kann mir das nur schlecht vorstellen. Auf mich hat er wie eine vertrauenswürdige Person gewirkt. Andererseits verstehe ich wirklich nicht, was ihn da geritten hat. Wieso mussten wir diese Gefangene mitnehmen? Ist sie vielleicht einfach seine Komplizin? Machen die beiden vielleicht gemeinsame Sache? VERDAMMT! Was wird hier eigentlich gespielt? Ich würde nur zu gerne wissen, was hier vor sich geht. Ich möchte nichts als Klarheit. Die reine Wahrheit. Es musste schon ein ehrlicher Soldat mit dem Leben bezahlen. Diese Ungerechtigkeit MUSS ein Ende finden. Wir können nicht einfach zuschauen, wie einer nach dem anderen von uns geht. Wir müssen handeln...
Godot wusste nicht, ob er seinen Plan wegen dieser neuen Fakte ändern sollte. Es kamen erste Zweifel am Erfolg des Plans auf. Diese Zweifel konnte auch Godot nicht einfach mit ein paar netten Worten wieder beseitigen. So einfach ging es nicht. Er selbst war sich nicht einmal mehr sicher, ob er Saemon richtig kennen würde. Vielleicht war das alles nur eine Facette vom Rotschopf und der Marinekapitän hatte diesem nur geholfen, damit dieser seine eigenen Pläne umsetzen konnte. Sollten sie die Insel einfach betreten ohne zu wissen, was sie erwartete. War es das, was sie jetzt tun sollten? War es wirklich richtig, am Spähtrupp zu zweifeln? Wenigstens war Kenji der Anführer der Spähtrupps und er traute dem Rotschopf schon von Anfang an nicht ganz über den Weg. Zumindest diese Tatsache beruhigte Godot ein wenig. Dennoch war der Stabsoffizier besorgt um seine Männer, die gerade auf der Insel unterwegs waren.
Manchmal war es schon komisch: Eine neue Tatsache konnte alles bisher Geplante gefährden. Auf einmal wirkte der Plan des Befehlshabers der 9.Division nicht mehr ganz so sicher, wie man es noch vor wenigen Augenblicken angenommen hatte. Es war nicht so, dass der Plan nicht passte, schlecht überlegt war und kaum erfolgsversprechend sein konnte. Es war nur so, dass er selbst nun daran zweifelte, dass alle Leute des Spähtrupps zuverlässig waren. |
|  | | Godot

Anzahl der Beiträge: 308 Exp: 190
Charakter Doriki: 700 Bounty/Rang: Kapitän zur See Dazu posten?:
 | So Feb 05, 2012 8:17 pm | |
| Nach wie vor verharrte der Großteil der 9.Division an Deck. Unter ihnen auch Kapitän Godot. Allerdings sollte sich alles in wenigen Augenblicken ändern. Denn urplötzlich stieg Rauch empor. Diese Tatsache überraschte den Stabsoffizier nicht unbedingt im positiven Sinne. Was ist denn nun wieder passiert?, dachte er laut. Kurze Zeit später kam ein Soldat auf ihn zu: "Sir, aus dem Dorf steigt Rauch auf!" Danke, das ist mir auch schon aufgefallen. Macht euch bereit. Wir gehen an Land! Diese Worte gab er leicht genervt von sich. Dann versank er kurze Zeit in Gedanken. Was zur Hölle?! Rauch im Dorf? Was treiben die da nur? Das kann unmöglich eine Aktion von Saemon gewesen sein, sollte er nicht auf unserer Seite stehen. Obwohl... Es könnte auch ein Ablenkungsmanöver sein. Ich muss ein paar Sicherheitsvorkehrungen treffen. Sicher ist sicher. Nicht, dass wir nachher böse überrascht werden. Es gibt keinen eindeutigen Beweis dafür, dass Saemon nicht auf unserer Seite ist, aber wir dürfen diese Möglichkeit nicht einfach ignorieren. Vielleicht sind es auch Piraten, die gerade Probleme machen und für Unruhe im Dorf sorgen. Man kann das nicht genau sagen. Wir müssen dem Spähtrupp zu Hilfe eilen.
Die Soldaten standen kurze Zeit später in Reih und Glied und erwarteten weitere Anweisungen. Männer, wir können das Schiff nicht unbewacht hier im Hafen lassen. Vielleicht treiben sich tatsächlich Piraten auf der Insel rum. Gibt es Freiwillige für diese Aufgabe? Daraufhin blickten sich alle an und hofften, dass sich irgendeiner melden würde. Tatsächlich meldeten sich nach wenigen Sekunden einzelne Soldaten, denen anschließend weitere, freiwillig gezwungene Soldaten zur Seite gestellt worden sind. Nun waren rund 15 Soldaten dazu auserkoren worden, das Deck zu bewachen. Alle anderen Soldaten folgten dem Marinekapitän und verließen die True Justice.
Schnell liefen sie in Richtung des emporsteigenden Rauchs über die Pflastersteine des Hafens und ließen damit ihr Schiff am Hafen zurück. Natürlich war es gut bewacht, sodass wohl niemand auf die Idee kommen würde, auch nur einen Fuß auf dieses Schiff zu setzen. Die Marine wollte sich doch keinen derart peinlichen Fehler erlauben und die 9.Division genauso wenig. Jedenfalls lief die Gruppe recht schnell zum Dorf und nachdem sie bereits eine gute Strecke zurückgelegt hatten, kam ihnen ein Soldat entgegengelaufen.
Will?, sprach Godot überrascht. Dieses Gesicht hatte er nicht vergessen. "Sir, im Dorf gibt es Probleme. Kenji hat mich damit beauftragt, Ihnen davon zu berichten, damit Sie uns zu Hilfe eilen können.", gab Glasauge Will von sich und atmete dabei schwer. Wie du siehst, sind wir bereits unterwegs. Kannst du uns auf dem schnellsten Weg zum Dorf führen, Will? "Kein Problem, Käpt'n. Folgen Sie mir!" Bei diesen Worten machte er eine Geste, die seine Worte unterstrich. Schnell hatten auch die anderen Soldaten verstanden, dass sie Glasauge Will folgen sollten und so ging eben dieser voran und führte die Gruppe nun an Godots Stelle an. Es war schon witzig, dass im Moment ein einfacher Soldat die ganze Gruppe inklusive Kapitän anführte, ein eher untypisches Bild. Doch dem Stabsoffizier fiel gerade nichts besseres ein und sie hatten nicht die Zeit, jetzt noch einen Umweg zu nehmen, um zum Dorf zu gelangen.
Ich hoffe wirklich, dass Saemon mit dem Feuer nichts zu tun hat... War es vielleicht die geflohene Gefangene? Aber wieso sollte sie ein Feuer legen? Das will mir einfach nicht einleuchten. Ich möchte wissen, was das soll...
Unter Wills Führung gelang die Gruppe schließlich bereits nach wenigen Minuten zum Dorf. Das Feuer war nach wie vor gut sichtbar. Nun war es an der Zeit, den Schritt nach vorne zu wagen. Sich das Ganze aus der Nähe anzusehen. Wo war der Spähtrupp und was tat dieser gerade? Auf diese Fragen würde er nun jeden Augenblick eine Antwort finden.
Okay, danke Will. Von jetzt an gehe ich voran. Bleibt dicht hinter mir. Wir werden die Sache jetzt mal etwas genauer unter die Lupe nehmen... Mit diesen Worten trat Godot nun voran und übernahm die Führung für die letzten paar Meter zum Dorf. Ehe sie sich versahen, standen sie auch schon inmitten des Dorfes.
tbc: Konomi Insel - Dorf |
|  | | Kenji

Anzahl der Beiträge: 129 Exp: 233
Charakter Doriki: 560 Bounty/Rang: Hauptgefreiter Dazu posten?: Vorher nachfragen
 | Mi Feb 29, 2012 5:03 pm | |
| cf: Konomi Island/Hafen
Mühselig hatte sich der verletzte Kenji die Planke hinauf geplagt und befand sich nun etwas verwahrlost auf dem Deck der True Justice oder einfach nur Justice wie er sie gerne nannte. Er wusste nicht so recht was er nun tun sollte, zwar benötigten seine Verletzungen schnellst möglich Versorgung, aber andere wie Beispielsweise Godot hatten Hilfe gerade eindeutig nötiger. So lies er sich stattdessen eine gewöhnlichen Druckverband geben welchen er sich provisorisch auf die Wunde presste um die Blutung zumindest halbwegs zu unterdrücken. Bereits nach wenigen Minuten waren die weißen Leinen beinahe gänzlich rot gefärbt und eigentlich war bedarf für einen neuen Verband und die Naht der Wunde, doch so wollte der Maat keinen unnötigen Stress bereiten und war zudem in größter Sorge wegen den Ärzten welche so langsam in Verzug gerieten. Hatte ihnen Al Nair womöglich irgendetwas angetan? Allein bei der Vorstellung kam dem Schwertkämpfer ein Brechreiz und es fiel ihm schwerer auf den Beinen zu bleiben. Erschöpft taumelte er in Richtung der Reling und blickte auf den Hafen hinaus. Es wurde dunkel und das Feuer welches vom Dorf aufstieg gab ein erschreckendes Bild ab. Wieder einmal stellte sich Kenji die Frage ob er wirklich richtig gehandelt hatte. Die Bewohner Kokos waren nicht nur Verletzt und Angst erfüllt sondern viele hatten auch ihr Heim verloren, sei es nun durch den Brand, den Explosionen oder Al Nairs Erdbeben Kraft. Er war gerade kurz davor sich Hilfe bei dem verletzten Kapitän zu holen als eine Rothaarige Gestalt vom Schiff huschte und in Richtung Festland verschwand - es war Saemon. "Was ist denn mit den los?..." Es war schon irgendwie ungewöhnlich das ein Mitglied niederen Ranges urplötzlich vom Schiff verschwand ohne ein Ton zu sagen, war womöglich etwas schlimmes passiert? Er hoffte doch schwer nicht! Falls ja wäre es nicht wunderlich gewesen wenn es Kenji in seiner Verfassung nicht sofort mitbekommen hatte, etwas verwundert ,aber Still, sah er also dem Einauge hinterher und grübelte darüber was passiert war. Nachdem er eine Weile ins Leere geglotzt hatte und drauf und dran war sich verpflegen zu lassen, erblickte Ken etwas am Horizont was ihn sofort ein Stern vom Herzen nahm, die Ärzte kamen wohlbehütet zurück. Mit einer seltsamen Selbstzufriedenheit humpelte er in Richtung der Planke ,welche das Schiff mit dem Land verband, und wartete darauf dass das Medi-Team die Justice betrat. Nur Leider waren diese nicht allein. An ihren Fersen hatte sich zwei Personen geheftet. Der von Kenji verhasste Al Nair und eine Fremde welche Ken zuvor nicht erblickt hatte, zweifelsohne eine weitere Piratin. Missmutig zogen sich seine Mundwinkel nach unten und er blickte ernst hinab zum Piratenkapitän.
"Sind alle Bewohner in Sicherheit?"
Fragte er still zu einen passierenden Arzt der daraufhin zustimmend nickte. Kenji erwiderte diese Geste und lenkte dann seine Aufmerksamkeit zurück auf Nair welcher eine klare Forderung gestellt hatte. Da er scheinbar gewillt war Gewalt anzuwenden falls diese nicht eingehalten wird und Kenji ,so Leid ihm das auch im Nachhinein tat, ein Wort gegeben hatte blickte er den Verbrecher direkt in die Augen.
"Ich werde mein Wort halten, Pirat!...Nur Leider hab ich hier nicht mehr das Kommando. Sofern Kapitän Godot mit der Freilassung einverstanden ist werde ich deine kleine Freundin aushändigen."
Nach dieser kurzen Ankündigung drehte sich Ken weg und steuerte das Krankenzimmer an auf seinen Weg dorthin gab er noch rasch einigen umherschweifenden Soldaten den Befehl die Piraten im Auge zu behalten.
tbc: Krankenzimmer °~°~°~°~°~°~°~°~°Sprechen/Denken/Technik/NPC |
|  | | Godot

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 | Sa März 10, 2012 2:34 pm | |
| cf:Kapitänskajüte
Der Stabsoffizier erreichte das Oberdeck. Es war noch ziemlich dunkel und es wehten leichte Brisen, welche sehr erfrischend wirkten. Es musste noch früh am Morgen sein. Einige Soldaten waren hier und blickten zur Konomi-Insel. Unter all diesen erkannte Godot schließlich auch bei genauerem Betrachten Kenji, welcher ihn wohl noch nicht bemerkt hatte. Mit langsamen Schritten ging der Marinekapitän auf den Schwertkämpfer zu. Er wusste, dass es Kenji sicherlich schon etwas ausmachen würde, degradiert zu werden und dennoch wusste er auch, dass Kenji wohl auch froh war, dass der "Schaden" sich noch in Grenzen gehalten hatte. Es ist wohl an der Zeit, dir zu sagen, wie die Diskussion mit dem East Blue Marine-HQ ausgegangen ist und was wir vereinbart haben. Je früher du es weißt, desto besser. Das erleichterte dem Stabsoffizier seine Aufgabe. Kurz atmete Godot noch einmal durch, bevor er seine Worte schließlich an Kenji richtete. Kenji? Nachdem er bemerkt hatte, dass er die Aufmerksamkeit des ehemaligen Maats hatte, fuhr er fort und sprach leise, damit nur Kenji ihn verstehen konnte. Ich habe mit dem Hauptquartier gesprochen und alles getan, was in meiner Macht steht... Godot machte wieder eine Atempause, bevor er Licht ins Dunkle bringen würde. Ab sofort bist du wieder Hauptgefreiter. Nach einer langen Diskussion haben wir uns einigen können, dass du wohl einfach mit der Aufgabe als Maat überfordert warst und wir dir noch eine zweite Chance geben wollen, dich zu beweisen. Ich weiss sehr wohl, dass du wohl wirklich Pech hattest, in solch einer prekären Lage das Kommando übernehmen zu müssen. Ich bin mir nicht einmal sicher, wie ich an deiner Stelle gehandelt hätte. Also mach dir keine Vorwürfe. Schau nach vorne. Eine schöne Zukunft bei der Marine steht dir nach wie vor offen. Nutz' deine Chance... Nach diesen Worten lächelte der Marinekapitän kurz und blickte zur Konomi-Insel. Sind alle an Deck?, fragte Godot laut und kurz darauf hörte er, wie jemand sprach: "Käpt'n Godot, Saemon Kisaragi ist noch nicht an Deck." Erstaunt sah der Marinekapitän seinen Untergebenen an. Was?! Er ist noch immer auf der Konomi-Insel? Was treibt er nur? Ich sehe mir die Sache mal genauer an. Kurz kratzte sich der Stabsoffizier am Kopf, bevor er sich gen Konomi-Insel bewegte. Sie hatten nicht noch die Zeit, hier ewig zu campieren. Nicht zuletzt, weil sie noch neue Mitglieder in Loguetown abholen sollten. Godot konnte zudem nicht verstehen, wieso Saemon sich noch auf der Insel befand. Die Piraten hatten leider dort vorerst das Sagen. Daran konnten sie ersteinmal nichts ändern. Deshalb war es doch völlig unnötig, dort länger zu verweilen. Zwar bot sich Saemons Abwesenheit auch gut als Vorwand an, um sich die entstandenen Schäden noch einmal kurz anzusehen, doch kostete sie das wertvolle Zeit. Wie steht es wohl um die Insel? Um die Einwohner? Und was zur Hölle treibt Saemon noch dort? Er sollte längst wieder hier an Deck sein. Alleingänge bringen hier sicherlich nichts, also was hat er vor? Natürlich gehört er zu den Stärksten meiner Leute, aber das gibt ihm noch lange nicht das Privileg, einfach mal alleine auf einer Insel unter der Kontrolle von Piraten spazieren zu gehen. Anschließend verließ Godot die True Justice.
tbc: Hafen der Konomi-Insel |
|  | | Kenji

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 | Sa März 10, 2012 4:02 pm | |
| Am frühen Morgen tat dem erschöpften Körper doch nichts so gut wie eine warme Tasse grünen Tees. Er weckte müde Geister und setze die innere Ruhe der Gedanken in Balance, angesichts des Schrecken den Kenji so knapp entkommen ist, war dies genau das was er nun gebraucht hatte. Manch andere ,so wie beispielsweise Godot, brauchen vielleicht ein stärkeres Gebräu aber so ein Mensch war der Zurückgestufte einfach nicht. Seitdem er im Dojo die Kunst des Schwertkampfes erlernt hatte trank er stets und ständig Tee und bevor er dort gelandet war musste er sich am Bord des Piratenschiffes mit einen verdreckten Glas Wasser begnügen. Solche Erlebnisse sorgen dafür das man keinen hohen Standard besitzt und sich bereits mit den nötigsten zufrieden gibt. Das Extrakt aus gerösteten Bohnen aus fernen Ländern war in den Augen des Schwertkämpfers nichts weiter als teurer Schnickschnack, aber wenn man auf sowas stand. Trotz seiner zuvorigen Nervosität stand Kenji seelenruhig an der Reling des Schiffes gelehnt und hielt mit einigen anderen Marines ein simples Frühstück an freier Luft ab. Nebenbei wurde ein wenig herumgealbert und gequatscht was Kenji vorzüglich dabei half sich ein wenig von Godots Gespräch mit den Marinehauptquartier abzulenken. "Habt ihr schon gehört?", interessiert hörte der ehemalige Maat zu was sein Mitstreiter zu verkünden hatte. "Diese Piratin, Lian McNair, ist angeblich kurz nachdem unsere Truppen nach Kokos ausmarschiert sind ausgebrochen und hat dabei mindestens eine Wache erledigt, frag mich wie sie das angestellt hat." Als er das hörte staunte Kenji natürlich nicht schlecht, er hatte nämlich nicht mitbekommen das diese Lian entflohen war, aber nun wo der Marine es sagte.
"Die Persönliche Gefangene von Saemon ist also abgehauen und hat Ärger gemacht...soso. Das erklärt natürlich warum er gestern wortlos von Deck gestürmt ist."
Scheinbar war das Einauge doch nicht so Fehlerlos wie er immer vorgab zu sein, aber letzten Endes war er wohl auch nur ein Mensch. "Jetzt wo du's sagst, der ist seitdem noch nicht wiederaufgetaucht. Ob die blonde Piratin ihn wohl erledigt hat?" Bei dieser Aussage fing die Hälfte aller Beteiligten an laut zulachen und allen Anscheins nach konnte sich kaum einer vorstellen das es überhaupt irgendjemand im East Blue gab der es mit Saemon aufnehmen konnte. Das war wiederum verständlich da der Rotschopf wirklich verdammt stark war. Gerade wollte Kenji fragen ob dazu schon Nachforschungen gemacht wurden als plötzlich Godot das Deck betrat. Leider konnte das der Schwertkämpfer mit den auffälligen Äußeren nicht sofort erkennen da er mit den Rücken zum Kapitän stand und erst als die anderen Haltung annahmen und salutierten drehte er sich verwundert um. Kaum erblickte er Diego fuhr im die Bange zurück ins Mark und er hörte was sein Vorgesetzter zusagen hatte. Als er die Worte "und alles getan, was in meiner Macht steht..." ,hörte erwartete er sofort schlimmstes und bekam einen Klos im Hals. Das "Worst Case" Szenario begann in seinen Gedanken umher zuspringen "Ohh nein...ich werde sterben...", als Godot dann doch anderes verkündete und somit Kenjis eigenen Vorschlag aussprach, fiel ihm ein Stein, nein, ein Fels, vom Herzen. Man sah den Hauptgefreiten im Gesicht geschrieben wie erleichtert er war und das war verständlich. Natürlich war es scheiße das er seinen hart erarbeiteten Posten verloren hatte, aber es hätte auch viel schlimmer kommen können. Beglückt salutierte er also und lächelte seinen Stabsoffizier entgegen.
"Danke Sir, ich werde sie nicht noch einmal enttäuschen!"
Nach dieser Aussage schnitt der Kapitän ein Thema an das just vor einigen Sekunden Thema bei der Gruppe von Soldaten gewesen war - Saemon. Als der große Mann schließlich meinte er würde an Land gehen um der Sache auf den Grund zugehen, legte Ken seine Tasse zur Seite und schlüpfte mit den Arm in den Ärmel seiner Jacke.
"Ich werde sie begleiten Sir...Glaube ich weiß derzeit am besten über die ganze Sache bescheid."
Das war natürlich nur einer der Gründe, aber eigentlich ging es Kenji viel eher darum das er seinen Vorgesetzten unmöglich allein auf eine von Piraten kontrollierte Insel lassen konnte. Desweiteren würde sich Diego sicherlich auf ein Bild der Zerstörung machen wollen und als seine damalige Vertretung war es die Pflicht des Schwertkämpfers diesen Part zukommentieren.
tbc: Hafen der Konomi-Inseln °~°~°~°~°~°~°~°~°Sprechen/Denken/Technik/NPC |
|  | | Godot

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 | Sa März 17, 2012 10:14 am | |
| cf: Konomi-Insel: Marktplatz
Zurück an Deck wollte Godot nicht noch mehr Zeit auf dieser Insel verschwenden, denn vorerst konnten sie nunmal nichts tun. Es blieb der Marine nichts anderes übrig, als die Tatsache zu akzeptieren, dass Al Nair bis auf weiteres das Kommando auf der Konomi-Insel hatte. Der Stabsoffizier dachte ungerne an diesen Piraten, der für das Leid der Bevölkerung verantwortlich war. Der Marinekapitän sorgte sich sehr wohl um die Inselbewohner, doch waren ihm die Hände gebunden. Er würde keineswegs vergessen, dass diese Insel den Fängen der Piraten entrissen werden müsste. Doch zuerst mussten er und seine Mannschaft stark genug sein, um es mit diesem hinterhältigen Verbrecher aufnehmen zu können. Erst, wenn sie bereit waren, konnten sie eine erneut Konfrontation riskieren. Davor wäre es wohl lebensmüde und könnte erneut schlimme Folgen haben.
Godot sah sich an Deck um. Die Soldaten trafen die letzten Vorkehrungen, bevor das Schiff ablegen würde. Angesichts dieser Tatsache wollte der Marinekapitän seine Mannschaft auch wissen lassen, dass sie wieder komplett waren und schnellstmöglich ablegen konnten und würden. Wir sind vollzählig! Setzt die Segel, wir machen uns auf den Weg nach Loguetown! Diese Worte erreichten ein jeden Soldaten an Deck. Ein kurzes Nicken der Mannschaft sollte zeigen, dass jeder Godot verstanden hatte. Im nächsten Moment sah man die Soldaten auch schon hektisch agieren. Man merkte, dass auch die Crew nicht länger hierbleiben wollte. Verständlich. Sie waren ja ohnehin nicht erwünscht hier. Die Piraten warteten doch regelrecht auf den Moment, in dem sich das Schiff der 9.Division, die True Justice, verziehen würde, damit die Insel auch definitiv nur noch unter der Kontrolle der Verbrecher stehen würde.
Während um ihn herum viel los war, blickte Godot noch einmal zur Konomi-Insel. Es ist eine derart schöne Insel. Es ist wirklich eine Schande sie diesen Piraten zu überlassen. Hätte ich mir doch nur keinen derart peinlichen Fehler erlaubt, hätten wir vielleicht... Es macht keinen Sinn, länger über einen anderen Ausgang der Auseinandersetzung zu spekulieren. Es ist nunmal so gekommen und wir müssen uns damit abfinden. Und dennoch... das letzte Wörtchen ist hier noch lange nicht gesprochen, Al Nair D. Jackson. Wir sehen uns wieder und dann werden wir diese Insel wieder aus den Klauen der Piraten befreien... Nachdem er dieses Thema in Gedanken für's erste abgeschlossen hatte, fiel ihm ein, dass sie in Loguetown zwei neue Mitglieder bekommen sollten. Die beiden Neulinge sind Jin Taka und Morgan Villain, richtig? Ich frage mich, was das wohl für Menschen sind. Was sind wohl ihre Erwartungen von der Marine? Was wollen sie erreichen? Wie definieren sie eigentlich Gerechtigkeit? Das sind alles Punkte, die mich doch sehr interessieren würden. Leider habe ich bislang auf keine dieser Fragen eine Antwort. Ich bin jedenfalls gespannt. Und wenn wir schon in Loguetown sind, können wir uns die Gegend auch gerne mal genauer anschauen. Wer weiss, wie es gerade um die Stadt steht. Das Marine Hauptquartier des East Blue befindet sich auch in der Nähe. Ein Abstecher dort kann nicht verkehrt sein.
Es war nun schon einige Zeit vergangen, die Mittagssonne war am Himmelszelt gut sichtbar und das Schiff war nun bereit zum Ablegen. Es ging alles so schnell, jeder Soldat wusste, was er zu tun hatte und bereits ein paar Minuten später entfernte das Schiff sich. Die Insel wurde immer kleiner bis sie schließlich am Horizont gänzlich verschwunden war. Es war schönes Wetter, angenehm warm. Geradezu perfekt für einen kleinen Ausflug oder im Fall der 9.Division eine kleine Reise zu einer anderen Insel. Godot beschloss, Kenji kurz anzusprechen. Er wusste nicht, wie sehr ihn die Degradierung vielleicht getroffen hatte, wo er doch ein anständiger Mensch war. Ein paar aufmunternde Worte konnten jedenfalls nie schaden.
Hey Kenji. Mach dir keinen allzu großen Kopf über die Degradierung, ja? Ich bin mir sicher, dass du ein guter Soldat bist und wir können stolz sein, einen Mann wie dich in unseren Reihen zu haben. Es ist nur eine Frage der Zeit bis Gras über die Sache gewachsen ist und dann steht deinem Sprung zum Unteroffizier nichts mehr im Weg. Kopf hoch, das wird schon wieder. Nach diesen aufmunternden Worten suchte der Stabsoffizier auch Saemon auf. Es interessierte den Marinekapitän, was für eine Rolle Saemon in der Auseinandersetzung auf der Konomi-Insel gespielt hatte. Es war für Godot in seiner Funktion als Kapitän wichtig, die Fortschritte der einzelnen Divisionsmitgliedern zu analysieren und anhand dessen zu entscheiden, wem eine Beförderung zustand und wem nicht. Der Stabsoffizier hatte Saemon bislang als guten Kämpfer eingestuft und da er im Kampf nicht an seiner Seite stand, konnte er dessen Fortschritte nur schwer beobachten. Godot war gespannt, wie sich der Rotschopf im Kampf gegen diese Piraten geschlagen hatte, nachdem er in Shelltown bereits eine gute Figur gemacht hatte. Saemon, hast du einen Augenblick Zeit? Ich möchte gerne mit dir reden... Nach diesen Worten, die der Stabsoffizier an den ihm nun gegenüberstehenden Saemon gerichtet hatte, holte Godot noch einmal kurz Luft. Dann fuhr er fort und erklärte sein Anliegen. Es geht um die Geschehnisse auf der Konomi-Insel. Ich würde gerne aus deiner Perspektive hören, was sich dort vorgetragen hat. Mit ernster, aber keineswegs genervter oder wütender Miene sah der Stabsoffizier den Rotschopf an. Ihm war bewusst, dass er nun wohl von Geschehnissen hören würde, die ihm im Eifer des Gefechts vollkommen entgangen waren. Bei einem Gegner wie Al Nair durchaus verständlich, denn bei solchen Gegnern konnte man es sich nunmal nicht erlauben, seinen Mitstreitern beim Kämpfen zuzusehen.
Je nachdem, was Saemon sagen würde, wäre eine Beförderung möglich. In diesem Fall müsste Godot wohl oder übel mal wieder seine Kajüte aufsuchen, nach der Teleschnecke greifen und das Hauptquartier zur Abwechslung mal wieder kontaktieren. Die Leute dort würden sich bestimmt noch bestens an den Marinekapitän und Befehlshaber der 9.Division erinnern, denn die letzte Konversation war noch nicht allzu lange her. Bei der letzten Unterhaltung war das Thema jedoch eher Kenjis "Strafe" für sein nicht ganz dem Schwarz-Weiss-Denken der Marine angepasstes Verhalten. Eigentlich nahm der Stabsoffizier nur ungerne Kontakt zum besagten Hauptquartier auf, denn letztendlich wurde aus fast jedem Gespräch eine ganze Diskussion. Danach würde Godot sich zum Glück nicht mehr so schnell dort melden müssen, sodass ihm für eine Weile diese Diskussionen erspart bleiben würden. |
|  | | Kenji

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 | Sa März 17, 2012 7:21 pm | |
| cf: Konomi/Marktplatz
Saemons Antwort auf die Frage des Hauptgefreiten fiel außergewöhnlich lang aus, machte aber mehr oder weniger Sinn. Somit nickte er befriedigt zum Rotschopf und setzte seinen Weg fort. Gut die Antwort war vielleicht nicht ganz das gewesen was er sich erhofft hatte, aber auch wenn der Smutje irgendetwas anderes gesagt hätte wäre Kenjis Reaktion gleich ausgefallen. Er war nun mal kein Redner und mit Personen die er nicht sonderlich gut leiden konnte wollte er erst recht keine ausschweifenden Gespräche führen ,Ken hatte eine Antwort und das reichte ihn für den Moment. Die kleine Gruppe setzte also ihren Weg zum Hafen fort und lies das Dorf Kokos immer weiter hinter sich und gerade als der letzte Zipfel eines der verbliebenen Dächer außer Sichtweite zukommen schien, hörte der Schwertkämpfer einen Schrei. Nein es war kein Schrei sondern viel eher ein suchendes Rufen, aber von wem? Seine Erinnerung schien jedenfalls nichts mit der eindeutig weiblichen Stimme anzufangen, das war allerdings nur ein Grund mehr sich umzudrehen und herauszufinden wer dort rief. Wie sich nun herausstellte war es die Piratin die die Marine als Absicherung für ihre Ärzte festgenommen hatte und scheinbar wollte sie irgendetwas von Saemon. Zuerst hatte Kenji natürlich gedacht sie wären auf einen Kampf aus und legte seine Hand auf die Schulter so dass er schnell an sein Schwert gelangen würde sofern es denn nötig war. Wie sich herausstellen sollte, worüber Ken glücklich war, war dieser Abschaum nicht gewillt einen Kampf zu beginnen und ...machte Abmachungen mit Saemon?! Das konnte doch unmöglich sein! Kenji konnte es zumindest kaum glauben. War es nicht das Einauge gewesen welches es strikt abgelehnt hatte mit Piraten Geschäfte zumachen und nun würde er ihr eine Waffe aushändigen? Zugegebener maßen machte er nicht grade den Eindruck als wäre er sonderlich erfreut darüber, aber hatte er somit nicht seine eigenen Prinzipien verraten? Er kooperierte doch gerade mit Piraten und scheinbar hatte er diese Abmachung schon getroffen bevor Godot und Kenji anwesend waren weshalb man davon ausgehen konnte dass es der Rotschopf definitiv aus freien Willen getan hatte und nicht etwa weil er einen Befehl bekommen hatte. Für den ehemaligen Sklaven stand es fest, Saemon stand nicht zu seinen eigenen Idealen und machte anderen dafür Vorwürfe das sie es auch nicht Taten und das in kritischeren Situationen als diese. Mit bösen Blick wandte sich Kenji wieder vom Geschehen ab und setzte seinen Weg fort, er hatte kein Interesse daran sich weiterhin diese Maskerade zu bieten. Nach einen kurzen Fußmarsch kam der junge Mann schließlich wieder am Hafen an wo er als letztes die Justice betrat und das Tau löste welches das Bot am Hafen hielt. Der Grund dafür war ganz einfach das sich der Meister des Zwei Schwerter Stils bereits darüber bewusst war dass sein Kapitän den befehl zum ablegen geben dürfte. Als er dann Schritt aufs Deck machte, bestätigte sich diese Vorahnung und Godot gab den Befehl das Schiff startklar zumachen und Kurz auf Loguetown zusetzten. Da Ken mit seiner verletzten Schulter nur schwerlich die Takelage hinaufklettern konnte um das Segel zulösen wollte er sich auf den Weg zum Anker machen um dabei zu helfen ihn einzuholen, aber bevor er auch nur Gelegenheit bekommen sollte ein Schritt in Richtung Buck zumachen, hielt ihn Godot auf und stellte sich vor ihn. Es folgten einige aufmunternde und zuversichtlichen Worte über Kenji und seiner Degradierung, aber darüber konnte der Hauptgefreite nur lächeln.
"Keine Sorge Captain, ich bin froh das es lediglich bei einer Degradierung geblieben ist und natürlich werde ich weiterhin anstreben im Rang aufzusteigen...Allerdings hoffe ich das ich es dieses Mal weniger durch körperliche Arbeit erlangen werde sondern aufgrund dessen das ich allgemein für den Posten geeignet bin, denn das habe ich vor zu erreichen indem ich einige der Offiziere ein wenig genauer beobachten werde um mir ein wenig ihres Verhaltens abzugucken...oder ich besuche die Offiziersschule."
Das letzte war natürlich nur ein Witz, aber sollte es erforderlich sein so würde Kenji auch nochmal die Schulbank drücken, auch wenn er nicht der Meinung war das es so in einer Offiziersschule ablief. Jedenfalls meinte er den Rest ernst und würde in Zukunft versuchen soviel Verhalten in Krisensituationen und normale Leitung eines Trupps bei seinen Vorgesetzten abzugucken. Umso höher desto besser, aber letzten Endes würde auch ein Maat ein gutes Beispiel abgeben. Nun musste Kenji aber wirklich an die Arbeit, es gab viel zutun wenn die Justice möglichst schnell nach Loguetown segeln sollte und es wäre wohl ein guter Anfang gewesen wenn dieser verdammte Anker an Bord wäre. Der Schwertkämpfer salutierte also und krempelte sich dann für die kommende Muskelarbeit die Ärmel hoch.
"Sie entschuldigen mich Sir!"
Schon lief er in die Richtung des großen Winde welche mit drei Stielen bestückte waren damit man sie drehen konnte. Derzeit waren genau zwei dieser Holzstiele oder auch Griffe, bemannt und zwar von zwei sehr jungen Matrosen die vermutlich erst grade der marine beigetreten waren. Nach Kenjis Schätzung waren die bestenfalls Fünfzehn und wie sie da mit verzerrten Gesichtsausdruck versuchten die Winde in Bewegung zusetzten, erinnerte ihn ein wenig an seine ersten Monate bei der Marine. Auch wenn er damals ein wenig älter war und bereits viel im Dojo seines Meisters trainiert hatte, hatte er Probleme gehabt eine ganz ähnliche Konstruktion in Bewegung zusetzten. Er lächelte nostalgisch und schritt dann zum unbemannten Teil der Winde.
"Kommt schon Leute...Hau RUCK!"
Obwohl Kenji noch ziemlich wegen seiner Wunden angeschlagen war, musste er nicht viel Kraft erübrigen damit sich die Winde begann zudrehen und ein eingängiges Klappern bestätigte dass der Anker langsam aus den Wasser gezogen wurde. Es dauerte zwar eine Minute, aber die drei hatten es schließlich geschafft und vor allem die Jugendlichen schienen davon ziemlich erleichtert zu sein. Kaum war der schwere Metallanker vollkommen ans Deck gezogen schlug der Wind in die Segel und der Steuermann navigierte das Schiff in Richtung von Loguetown wo die neuen Mitglieder der Neunten bereits warteten. Ob sie wohl auch so jung waren? Bisher hatte Kenji absolut keine Vorstellungen was für Kerle oder womöglich Frauen ihn erwarten würden, aber letzten Endes konnte er sich dabei nur überraschen lassen. °~°~°~°~°~°~°~°~°Sprechen/Denken/Technik/NPC |
|  | | Saemon

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Charakter Doriki: 900 Bounty/Rang: Maat Dazu posten?: Ja
 | Di März 20, 2012 10:31 am | |
| ---> Konomi Marktplatz
Es gab wirklich nichts mehr was Saemon der Piratin hätte sagen wollen oder können. Wenn sie diese falsche Meinung haben mochte, so sollte sie diese eben behalten. Ja als Pirat war es sicher einfach Vorwürfe zu erheben. Saemon bürdete sich die Verantwortung bereits auf, ebenso wie der Rest der 9. Division und aufgrund einer feigen Aktion ihres Kapitäns, lastet diese nun eben auf den Schultern der Piraten. Natürlich war auch dem Rotschopf das wiedererlangt Selbstvertrauen Leila‘s nicht entgangen, was wohl auch daran liegen konnte dass man sich nun in ihrem Gebiet befand. Den Kisaragi hätte das keinesfalls gestört, denn auch hier hätte er sie attackiert, wäre es nötig gewesen. Doch Saemon stand zu seinem Wort und auch wenn er zornig und müde war, so änderte dies nichts an seiner Moral. Kenji’s Gedanken konnte er natürlich nicht lesen, doch wenn er dazu in der Lage gewesen wäre, hätte er diesen vermutlich nur ausgelacht. Das hing nicht mit einem Deal oder dergleichen zusammen und selbst wenn wäre dieser bei weitem nicht so gravierend wie jener, auf welchen der ehemalige Maat eingegangen war. Es änderte schließlich nichts daran ob sie ihr Schwert wieder hat oder nicht. Wenn nicht dieses, so eben ein anderes oder sie würde gleich ihre bloßen Hände nehmen und damit einen Menschen erlegen. Welchen Unterschied machte dies schon? Es war lediglich ein Versprechen welches er ihr gab, eine Art von Geste des guten Willens, von Seiten der Marine, wenn sich bei der tatsächlichen Übergabe auch einiges in ihm sich dagegen sträubte. Der Marsch zurück zu dem Schiff sollte nicht all zu lange andauern, schließlich waren alle drei inzwischen wieder recht flott auf den Beinen unterwegs, auch wenn man insbesondere Godot seine Blessuren noch deutlich ansah. Auch wenn Saemon das Schweigen nur all zu Recht kam, so musste man dennoch zugeben dass die Stimmung mehr als brenzlich schien. Alle hatten etwas im Geiste, was sie bereuten und am liebsten sogleich ungeschehen machen würden, wobei alles mit dieser Insel zusammenhing. Wenn man sich menschlich auch nicht so ganz verstehen mochte, so blieb zumindest das Pflichtgefühl ein gleiches. An Deck angekommen kapselte der Rotschopf sich wieder von ihnen ab und begab sich etwas Abseits an die Reling, blickte auf das Meer hinaus und vergrub seinen Kopf in seinen Armen. Ein Seufzen erklang und sein Brustkorb hob sich gut sichtbar an, sank jedoch auch sogleich wieder ab. Er entledigt sich seines Pullis und legte diesen auf den Boden, nutzte ihn als Sitzfläche und platzierte seinen Hintern darauf. Gegen einen hölzernen Balken lehnend, betrachtete er den Rest der Mannschaft, oder zumindest der Teil der noch stehen konnte und sich an Deck befand. Es gab wohl allerlei Arbeiten zu erledigen, doch war Saemon kein Seemann und wusste von daher auch nicht so Recht was zu tun war. Eine Einweisung oder dergleichen hatte er zumindest noch nicht bekommen. Sicherlich hatte auch Godot sich die Sache anders vorgestellt als er Saemon fragte sich ihnen an zu schließen und wieder kamen Zweifel in ihm auf. War es wirklich das was er wollte? Konnte er so wirklich seine Ziele verfolgen? Es war einfach ein komisches Gefühl inmitten einer Gemeinschaft zu sein und dennoch als Einzelgänger da zu stehen. An sich störte er sich nicht sonderlich daran, schließlich würde Saemon auch auf diese Wiese zurecht kommen, dennoch war es nicht das was er sich vorgestellt hatte, als er zustimmte sich Godot an zu schließen.
Wo man schon vom Teufel sprach… Saemon saß auf dem Boden, blickte noch immer über das Oberdeckt und hielt die Arme verschränkt. Das Knie war angewinkelt und seinen Kopf stützte er auf diesem ab, sodass es alles in allem einen recht eigenartigen Anblick ergab, doch kam nun auch schon der Kapitän der Division auf ihn zu und blieb mit recht ernster Miene vor dem Rotschopf stehen. Es war durchaus verständlich dass er Antworten wollte, also quatschte Saemon gar nicht erst lange drum herum und startete seine Erzählungen ganz am Anfang. Das ein oder andere würde sich sicherlich mit Kenji’s Ausführung überschneiden. Nochmals rief er sich die ganzen Geschehnisse ins Gedächtnis und schloss einen Moment sein Auge. Erneut spielten sich die Bilder des Vortages in seinem Kopf ab, in nahezu jedem Detail und als er das Lid dann auch wieder aufschlug, öffnete sich ebenso sein Mund.
“Wie ihr wünscht. Wir gingen vom Schiff aus los, waren also auf dem Weg ins Dorf um nach dem Rechten zu sehen. Es wirkte eigentlich alles ziemlich friedlich und keinesfalls so als würde irgendjemand diese Insel angreifen. Im Dorf schließlich angekommen erkannte man eine Ansammlung von Zivilisten, welche zudem äußerst hektisch zu sein schienen. Erst bei genauerem hinsehen erkannte man eine junge Frau welche sich im Kampf mit den Bewohnern befand. Kenji wollte diese umzingeln und dann attackieren. Ich habe ihr einen Schnitt ins Bein verpasst, was den restlichen Kampf erheblich erleichtert hatte. Es war an sich nur reine Formsache sie zu erledigen, doch tauchte dann noch dieser weißhaarige Pirat auf und mischte sich ein. Es störte mich nicht weiter, eigentlich war ich sogar recht froh dass die Piraten nun zu uns kamen und wir sie nicht suchen mussten. Ich hab die Dame Kampfunfähig gemacht und wollte dann in den Kampf mit Al Nair eingreifen, doch seid ihr bereits mit Verstärkung aufgetaucht und ich befürchtete dass wir uns gegenseitig im Weg stehen könnten. Die Explosionen dürftet ihr sicherlich mitbekommen haben. Ich bin hingelaufen um zu sehen was vorgefallen war und wieder sah ich eine junge Dame welche inmitten des Chaos saß und eher unbekümmert drein blickte. Ich weiß nicht wie, doch schien sie dafür verantwortlich zu sein dass mindestens zwei Sprengsätze gezündet wurden. Das Ausmaß habt ihr euch doch sicherlich angesehen oder? Jedenfalls habe ich sie angegriffen… und nach einem Angriff war sie auch schon besiegt. Die Piratin von zuvor… also Leila, ihr dürftet sie in der Krankenstation gesehen haben, stand plötzlich wieder da und wollte sich in den Kampf einmischen… dazu kam noch ein etwas größerer Mann, mit langen, schwarzen Haaren und einem ebenso großen Schwert. Er sah es als seine Aufgabe an die Piratin zu beschützen… also habe ich auch diesen ausgeschalten… Abgesehen von Leila habe ich keine Gefangenen mitgenommen, da die Zeit knapp war und ich das Gefühl hatte als würdet ihr Hilfe brauchen. Als ich also wieder zurücklief, erkannte ich nur noch wie Al Nair euch in seiner Gewalt hatte und Kenji mit diesem verhandelte… Um ehrlich zu sein finde ich es bedauerlich dass er diesen Deal so einfach eingegangen war… Al Nair stand mit dem Rücken zur Wand, konnte nicht fliehen und hatte kaum noch Kraft. Ich wäre damit einverstanden gewesen wenn er sein Leben gegen das eure tauscht… doch ihm die ganze Insel zu überlassen war einfach unklug… Ich habe Leila und euch mit Hilfe eines Soldaten dann zum Schiff gebracht und bin wieder losgezogen. Warum wisst ihr ja. Ich weiß nicht ob es richtig ist jetzt wieder zu verschwinden. Das Vertrauen in die Marine dürfte bereits genug geschwächt worden sein, da sollte man Präsenz zeigen…
Bei dem letzten Satz starrte er an Godot vorbei ins Leere und genoss den Wind auf seiner Haut. Eine angenehme kühle Brise zog über das ruhige Wasser hinweg und trug den Salzgeruch voran, bis hin zu den verwinkelsten Ecken dieser Erde. Sie schipperten immer nur über den East Blue und zogen von Insel zu Insel. So war dies nun einmal wenn man diesem Blue zugeteilt ist, doch wollte Saemon schon immer einmal die Grandline befahren und die Gefahren auf diesem Abschnitt kennen lernen. Wie viel neues musste eine solche Reise wohl bringen, wie viele exotische Gerichte würde er entdecken. Sein Mentor hatte die ganze Welt bereist und überall auf dieser nach Rezepten, Gewürzen, Gemüse, Obst, Fleisch und was nicht noch allem gesucht. All das vereinte er in seinem Restaurant, zauberte die verschiedensten Gerichte und bot jedem Gast ein kulinarisches Feuerwerk. Saemon wollte schon immer in dessen Fußstapfen treten und dachte dass man bei der Marine viel rumkommen würde. Bislang sah es auch noch danach aus, doch konnte man nie wissen was einem die Zukunft brachte. Sollte Godot’s 9. Division wirklich nur im East Blue unterwegs sein, müsste er sich irgendwann etwas neues suchen… Momentan würde ihm dies nicht einmal schwer fallen, hatte er doch kaum Bände geknüpft und stand im Grunde noch immer alleine da. Gedankenverloren fixierte er einen Soldaten, welcher eine Kiste über das Schiff trug. Was er mit dieser anstellen wollte konnte Saemon nicht sagen und überhaupt wirkte es recht Sinnlos was er dort tat. Die Vorstellung dass man hier Wert auf Ordnung legt amüsierte Saemon ein wenig, dachte er doch gerade an das Chaos in der Waffenkammer, wo man nicht einmal eine einfach Pistole bekam und die dafür vorgesehenen Kisten mit Kanonenkugeln belegt waren. Damals regte er sich noch tierisch darüber auf, fühlte sich verarscht und wäre am liebsten wieder verschwunden. Heute jedoch, kann er über diese Geschichte lachen und merkte wie er neugierig wurde. Ob man inzwischen wieder Schusswaffen im Repertoire hatte? Er konnte sich zumindest nicht daran erinnern dass man auf Shellstown irgendwelche Kisten verlud. Das Schiff wurde wieder startklar gemacht und da Saemon sich langweilte und nichts zu tun hatte, rutschte er ein wenig nach vorne, befand sich in einer leicht liegenden Position und vergaß beinahe dass sein Käpt’n noch immer bei ihm war. Sogleich saß er wieder aufrecht da und sah den Mann an, fragte sich was er nun denken würde. Zu Beginn war der Rotschopf noch so hellauf begeistert von Godot, war überzeugt dass dieser die richtigen Ideale und den nötigen Willen habe, um diese auch durch zu setzen. An sich hat sich auch jetzt daran kaum etwas geändert, wenn auch die Frage im Raum stand, ob man diese beiden Ideale miteinander vereinbaren könnte. Saemon war auch bereit einiges einzugehen um sein Ziel zu erreichen, wenn er darunter auch niemals Unschuldige leiden lassen würde, doch konnte er einen Menschen auch sehr gut ausschalten, ohne diesen zu töten. Dafür bedarf es wirklich nicht viel und das wusste der Kisaragi. Besonders dank seiner Schnelligkeit und seinem Geschick war er sehr gut in der Lage einen Gegner rasch und präzise aus zu schalten, was vielen Schwierigkeiten bereitete. Selbst wenn jemand in der Lage war seine Bewegungen zu erkennen, so war dies meistens nur ein Teilerfolg, da seine Angriffe nicht minderlangsam waren. Er hatte so eine ungute Vorahnung als müsste er sich eines Tages seinem Vorgesetzten in den Weg stellen. Er wurde von dem Gedanken übermannt, sich irgendwann Godot und Kenji stellen zu müssen, diese aufhalten zu müssen und gegebenenfalls sogar Kampfunfähig zu machen. Woher dieser kam wusste er nicht. Wie eine Flutwelle brach er einfach über den Einäugigen ein und ließ ihn nicht mehr los. Sein Augenlid begann leicht und kaum erkennbar zu zucken. Er kannte diesen Mann noch nicht lange und auch wenn er sich gerne mal mit ihm messen würde, so sollte dies in einem freundschaftlichen Rahmen geschehen…
Godot hatte eine Menge Tricks drauf, von denen Saemon nicht viele kannte und besonders seine Teufelsfrucht machte einen gefährlichen Gegner aus dem Kaffeeliebhaber, welchem dank seiner Unsichtbarkeit viele Türen offen standen. Saemon hatte früh gelernt dass man einen Angriff selbst an den kleinsten Regungen im Körper des Gegners erkennen konnte, somit dementsprechend in der Lage war zu reagieren, doch wenn man diese Partien des Körpers nicht sah, konnte man auch nichts vorausahnen. Der Rotschopf besaß zwar das Haki, wusste jedoch nicht wirklich davon, Denn auch wenn er ab und an diese Empfindungen und Vorahnungen hat, so ist ihm völlig unbewusst woran das liegen könnte. Danjou hatte ihm viel erzählt, über so ziemlich alles auf dieser Welt, auch von dem Haki des Tyrannen, jedoch nichts von den beiden anderen Formen welche existieren. Sicherlich hätte der alte Herr sich auch niemals träumen lassen dass sein eigener Schützling eine dieser Gaben besitzen würde. Saemon war in seinen Augen zwar immer etwas besonderes, doch solch groß Stücke hatte nicht mal dieser auf ihn gebaut. Vielleicht würden die beiden sich schon bald wieder sehen, zumindest wird Saemon wohl dumm aus der Wäsche schauen wenn er erfährt, wohin die Reise sie eigentlich als nächstes führen wird.
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|  | | Godot

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 | Di März 20, 2012 3:15 pm | |
| Interessiert lauschte Godot Saemons Worte und nickte gelegentlich. Nachdem Saemon dem Stabsoffizier alles geschildert hatte, an das er sich noch erinnern konnte, wurde dem Marine-Kapitän allmählich klar, was wirklich geschehen war. Es freute den Kaffeefanatiker, dass einer seiner Schützlinge sich gegen mehrere Piraten durchsetzen konnte ohne größere Treffer kassieren zu müssen. Ich bin überrascht, wie gut du dich gegen die Piraten geschlagen hast. Momentan bist du noch Matrose, aber ich bin mir sicher, dass für diese Leistungen eine Beförderung ansteht. Ich werde Kontakt zum Hauptquartier aufnehmen und ihnen von deinen Leistungen auf der Konomi-Insel berichten. Ich halte dich auf dem Laufenden. Bis später...
Mit diesen Worten ließ Godot Saemon zurück und ging mit langsamen Schritten zur Kapitänskajüte. Dort würde er mittels Teleschnecke Kontakt zum East Blue Marine-Hauptquartier aufnehmen und diesen berichten, was er vom Rotschopf erfahren hatte. Der Schwarzhaarige war erstaunt, wie gut sich Saemon entwickelte. Er dachte an die Zeit in Shelltown zurück, wo der Rotschopf bereits eine gute Figur gemacht hatte. Wenn er dessen Worte von gerade eben traute, musste er seither noch ziemlich große Fortschritte gemacht haben. Er ist nicht nur sehr geschickt im Kampf, sondern scheint auch noch in der Lage zu sein, Situationen gut einzuschätzen und einen kühlen Kopf zu bewahren. Wer weiss, vielleicht hält das HQ ja einen Unteroffiziersrang für angebracht. Man kann ja nie wissen. Ich würde es ihm schon gönnen. Alleine schon, weil er sich so prächtig entwickelt. Er hat's verdient, auf jeden Fall. Dass Saemon nicht nur geeignet für den Kampf war, freute den Stabsoffizier ungemein. Immerhin ständen dessen Chancen dadurch auch nicht allzu schlecht, zum Maat befördert zu werden. Als Maat musste man schon in der Lage sein, Situationen richtig einzuschätzen. Zwar war man als Maat nur Unteroffizier, aber als Unteroffizier hatte man sogleich auch gewisse Pflichten und Verantwortung zu übernehmen. Natürlich brachte der Rang auch Rechte mit sich, gewisse Privilegien. Eines dieser Rechte war die freie Kleidungswahl. So war man ab dem Rang eines Maat befugt, seine Kleidung selbst zu wählen und man war demnach nicht mehr an die Uniform gebunden.
Schließlich näherte er sich der Kajüte während der Wind ihm ins Gesicht blies. Es war angenehm. Links und rechts vernahm er das Rauschen der Wellen. Auch diverse Stimmen an Deck ertönten hier und da. Die Soldaten gaben sich untereinander Befehle, damit die Reise nach Loguetown reibungslos verlaufen konnte. Alle waren an ihrem Platz und trugen ihren Teil zur sicheren Fahrt bei. Godot hatte andere Verpflichtungen. Er würde nicht pausenlos am Papierkram sitzen wollen, sondern sich wohl oder übel auch hin und wieder eine Ruhepause gönnen, vielleicht sogar etwas schlafen. Immerhin würde es noch etwas dauern, bis sie Loguetown erreichen würden. Bis dahin würde genug Zeit vergehen, um auch etwas schlafen zu können. Der Doc hatte Godot ohnehin geraten sich zu schonen, weshalb dieser ihm auch nicht vom Schlaf abraten würde.
Godot stand nun direkt vor der Tür zur Kapitänskajüte. Immer noch hörte er das Wellenrauschen, die Stimmen an Deck und auch den Wind konnte er leicht hören. Er wollte nicht mehr Zeit verlieren, weshalb er die Tür recht schnell öffnete und wenige Augenblicke später hinter der besagten Tür verschwunden war.
tbc: Kapitänskajüte |
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